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Lagebericht

Allgemeine Entwicklung

Die DZ PRIVATBANK S.A. weist für das Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 11,4 Mio. Euro aus. Das gute operative Ergebnis in Höhe von 60,3 Mio. Euro wird durch einige Sondereffekte belastet. Die Kosten im Zusammenhang mit der Schließung einer Tochtergesellschaft, die gebildete Sammelwertberichtigung sowie die Zuführung zu den Rückstellungen für Risiken aus dem Verwahrstellengeschäft reduzieren das Ergebnis des Geschäftsjahres um 46,4 Mio. Euro. Die Bank führt im Berichtsjahr 1,8 Mio. Euro dem Fonds für allgemeine Bankrisiken zu.

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2016 stieg leicht um 0,2 Mrd. Euro auf 15,9 Mrd. Euro.

Aktiva

Von den Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 4,1 Mrd. Euro (2015: 4,3 Mrd. Euro) entfallen 0,6 Mrd. Euro (2015: 0,6 Mrd. Euro) auf Währungskredite an Genossenschaftsbanken.

Die Forderungen an Kunden verminderten sich auf 5,5 Mrd. Euro (2015: 5,7 Mrd. Euro). Sie enthalten Kundenkredite unter dem Aval von Genossenschaftsbanken (LuxCredit Finanzierungen) in Höhe von 4,9 Mrd. Euro (2015: 5,2 Mrd. Euro). Die Anlagen in Wertpapieren gingen leicht um 0,1 Mrd. Euro auf 4,0 Mrd. Euro zurück. Davon entfallen 2,5 Mrd. Euro auf Kreditinstitute sowie 1,2 Mrd. Euro auf öffentliche Stellen. Von den festverzinslichen Wertpapieren waren 86 Prozent bei der Europäischen Zentralbank zur Refinanzierung zugelassen.

Passiva

Die verbrieften Verbindlichkeiten erhöhten sich um 0,8 Mrd. Euro auf 4,4 Mrd. Euro, was u.a. auf die höhere Nachfrage aufgrund des guten Ratings der Bank zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gingen zum Bilanzstichtag um 0,6 Mrd. Euro auf 2,0 Mrd. Euro zurück. Davon entfallen 19 Prozent auf Genossenschaftsbanken.

Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 0,1 Mrd. Euro auf 8,4 Mrd. Euro. Diese setzen sich zusammen aus Einlagen privatrechtlicher juristischer Personen in Höhe von 6,8 Mrd. Euro und Einlagen natürlicher Personen in Höhe von 1,6 Mrd. Euro. Zusammen mit den verbrieften Verbindlichkeiten stellten diese Einlagen 81 Prozent der gesamten Refinanzierungsmittel dar.

Nach den Bemessungsregeln der europäischen CRR/CRD IV Solvabilitätsvorschriften stehen der Bank Eigenmittel in Höhe von 653,2 Mio. Euro zur Verfügung. In Relation zu den übernommenen Risiken errechnet sich daraus für die DZ PRIVATBANK S.A. zum Bilanzstichtag eine Gesamtkapitalquote in Höhe von 19,9 Prozent, die deutlich über dem gesetzlich vorgegebenen Mindeststandard liegt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Das Zinsergebnis einschließlich Dividendenertrag stieg um 14 Prozent auf 88,8 Mio. Euro (2015: 77,9 Mio. Euro). Ursächlich für den Anstieg waren insbesondere um 9,0 Mio. Euro höhere Beteiligungserträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen.

Beim Provisionsergebnis verzeichnet die Bank einen leichten Rückgang um knapp 1,5 Prozent auf 124,9 Mio. Euro (2015: 126,8 Mio. Euro) vor allem aus dem Privatkundengeschäft, da aufgrund des Risikoverhaltens der Anleger große Vermögenteile immer noch in liquiden Anlagen gehalten und Wertpapieranlagen vermieden werden.

Das Ergebnis aus Finanzgeschäften in Höhe von 11,7 Mio. Euro (2015: 20,2 Mio. Euro) resultiert überwiegend mit 7,8 Mio. Euro aus Devisenbrokerage sowie aus dem realisierten Gewinn aus Abgängen von Wertpapieren (2,2 Mio. Euro).

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (ohne Abschreibungen auf Sachanlagen) stiegen auf 154,9 Mio. Euro (2015: 148,3 Mio. Euro). Der um 5,9 Mio. Euro höhere Personalaufwand von insgesamt 100,5 Mio. Euro ist zurückzuführen auf den Personalaufbau aufgrund von Zentralisierungsmaßnahmen, Regulatorik und Geschäftsausweitung. Der Sachaufwand erhöhte sich um 0,7 Mio. Euro auf  54,4 Mio. Euro (2015: 53,7 Mio. Euro).

Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen sanken um 39 Prozent auf 10,8 Mio. Euro (2015: 17,5 Mio. Euro).

Genehmigung des Jahresabschlusses und Gewinnverwendung

Der Vorstand schlägt der ordentlichen Generalversammlung vor, den Jahresabschluss zu genehmigen und eine unveränderte Dividende von 0,5 Euro pro Aktie (insgesamt 11,4 Mio. Euro) an die Aktionäre aus dem Jahresgewinn auszuschütten.

Mitarbeiter

Am Bilanzstichtag beschäftigte die Bank 923 Mitarbeiter. Dies entspricht 847 Mitarbeiterkapazitäten (Vollzeitstellen).

Risikomanagementsystem

Ein wesentliches Merkmal der Banksteuerung ist ein wirkungsvolles Risikomanagementsystem als Voraussetzung für die Quantifizierung und Steuerung von Marktpreis-, Liquiditäts-, Adressenausfall- und operationellen Risiken sowie zur Wahrnehmung von Geschäftschancen. Dies ist besonders vor dem Hintergrund übergreifender Geschäftsabläufe, anspruchsvoller Produkte und vielschichtiger Risikofaktoren zu betrachten.

Die im Rahmen des Risikomanagementsystems angewandten Methoden und Verfahren sowie die Prozessschritte zur Identifikation, Quantifizierung, Analyse, Steuerung und zum Controlling der Risiken werden regelmäßig aktualisiert und optimiert. Die Bank verfügt dazu über ein integriertes Risikosteuerungs- und -kontrollsystem. Sämtliche Risikolimite sowie die Risikotragfähigkeit der Bank werden in festgelegten Abständen überprüft und gegebenenfalls entsprechend der Risiko-, Kapital- und Liquiditätsstrategie angepasst.

Das Risikocontrolling stellt in seiner unabhängigen Funktion sicher, dass sich alle gemessenen Risiken innerhalb der vom Aufsichtsrat genehmigten Limite bewegen. Es findet eine tägliche Ermittlung und Aggregation aller Risiken auf Gesamtbankebene sowie auf Konzernebene statt. Alle relevanten Gremien und Bereiche werden zeitnah über die Risikosituation der Bank informiert.

Neben den bilanziellen Aktiva und Passiva setzt die Bank zur Risikosteuerung auch derivative Finanzinstrumente ein. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Devisen- und Zinstermingeschäfte. Alle genannten Instrumente werden bei der Steuerung und Überwachung von Marktpreis-, Adressenausfall- und Liquiditätsrisiken vollumfänglich berücksichtigt.

Die Bank hat im vergangenen Jahr stets die aufsichtsrechtlichen Vorschriften über die Eigenkapitalunterlegung, die Liquidität und die Kreditbegrenzungen eingehalten.

Ausblick

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die sich auf das Geschäftsjahr 2016 beziehen, haben sich nicht ereignet.

Die DZ PRIVATBANK blickt angesichts der sich gegen Jahrsende 2016 global aufhellenden Konjunkturperspektiven verhalten optimistisch in das neue Geschäftsjahr. Denn sowohl in den USA, in Japan, in Europa als auch in bedeutenden Schwellenländern haben wichtige Konjunkturindikatoren nach zunächst schwachem Jahresverlauf zuletzt sichtbar zugelegt. Insbesondere die Preiserholung an den Rohstoffmärken spiegelt dies wider.

In Europa sollten weiterhin der schwache Euro sowie die anhaltende expansive Geldpolitik die Konjunkturdynamik stützen. Zwar zeichnet sich im Laufe des Jahres eine langsame Abkehr von dem derzeit extrem expansiven Kurs ab, von einer Normalisierung der Geldpolitik in der Eurozone ist jedoch noch geraume Zeit nicht auszugehen. Das dadurch verbesserte Arbeitsmarktumfeld begünstigt weiterhin den privaten Verbrauch, angesichts des steigenden Preisdrucks werden die hiervon ausgehenden Wachstumsbeiträge nicht mehr das Vorjahresniveau erreichen.

In den USA ist von einer zunehmenden Wachstumsdynamik auszugehen. Speziell die Erholung im Energiesektor sollte für sichtbare Impulse sorgen. Angesichts der anziehenden Konjunkturdynamik dürfte die amerikanische Zentralbank ihre Geldpolitik weiter straffen. Auch in Japan ist von einem höheren Wachstum auszugehen. In China wird sich die Regierung sicherlich einem zu schnellen Wachstumsrückgang weiterhin entgegenstellen. Allerdings sieht sich die Weltwirtschaft auch Risiken ausgesetzt, geht doch von der nach wie vor unklaren Wirtschaftspolitik des gewählten US-Präsidenten Trump erhebliche Unsicherheit aus. Als Belastung werden auch die EU-Austrittsverhandlungen Großbritanniens und deren Konsequenzen gewertet. Die anhaltende Staatsschulden- und Bankenkrise in der Eurozone sorgt wohl auch 2017 weiter für Verunsicherung an den Märkten.

Angesichts dieses uneinheitlichen Umfeldes ist auch die Stimmung unter den Investoren lediglich verhalten optimistisch. Denn Zinsanlagen lassen angesichts des gegenwärtig noch sehr niedrigen Renditeniveaus und der Gefahr von Kursverlusten keine ansprechenden Erträge erwarten. Die Aussichten an den internationalen Aktienmärkten stellen sich demgegenüber zwar günstiger dar, doch das hohe Risikoumfeld wird weiterhin für eine ausgeprägte Volatilität sorgen.

In unseren drei Marktgeschäftsfeldern Private Banking, Kredit und Fondsdienstleistungen erwarten wir, das Wachstum im laufenden Jahr fortzusetzen. Gleichwohl bleiben weiterhin die Belastungen durch die Auswirkungen von Niedrig- und Negativzinsen, Margendruck und Regulatorik – wie auch für die gesamte Finanzindustrie – bestehen. Trotz des strengen Kostenmanagements in unserer Bank dürften diese anhaltenden Belastungsfaktoren unsere Ertragssituation beeinflussen. Mit Nachdruck werden daher auch die Initiativen der ständig weiterzuentwickelnden Digitalisierungsstrategie für die DZ PRIVATBANK und für den Aufbau eines standortübergreifenden Innovationsmanagements fortgesetzt.

Private Banking

Zusammen mit dem Geschäftsvolumen der DZ PRIVATBANK von über 18 Milliarden Euro ist die genossenschaftliche Bankengruppe in den relevanten Kundensegmenten Vermögende Betreuungskunden und Private Banking-Kunden ab einem Geldvermögen von 250.000 Euro (gemäß BVR-Vermögenspyramide) mittlerweile einer der führenden Anbieter für die Betreuung vermögender Firmen- und Privatkunden.

Grundlage für diese gemeinsame Positionierung war die Etablierung der DZ PRIVATBANK mit ihren zwei Auslandsstandorten und zehn Standorten deutschlandweit als zentraler subsidiärer Dienstleister in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Die im Jahre 2011 begonnene „Marktinitiative Private Banking“ konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Herausforderungen im Markt- und Wettbewerbsumfeld, die es zu antizipieren gilt, sind jedoch mannigfaltig. Genossenschaftsbanken, die durch Fusionen immer größere Einheiten bilden, haben an ihr genossenschaftliches Private Banking Kompetenzcenter veränderte Anforderungen vor allem in Hinblick auf Beratungsleistungen wie auch auf Produkte und Dienstleistungen, die den Marktgegebenheiten wie der anhaltenden Niedrigzinsphase gerecht werden müssen. Die anstehenden regulatorischen Maßgaben (u.a. MiFID II) führen zu einer Modifikation der bestehenden subsidiären Zusammenarbeitsmodelle. Die Kundenerwartungen im Geschäftsfeld entwickeln sich weiter, der Bedarf nach diversifizierten und individualisierten Produkten und Lösungen steigt.

Die DZ PRIVATBANK hat die entscheidenden Weichenstellungen vorgenommen, um diesen Ansprüchen zielkundenspezifisch gerecht zu werden. Mit nachgewiesener Expertise in der Kundenakquisition konnten Bruttomittelzuflüsse über alle Standorte hinweg in Höhe von 3,9 Milliarden Euro generiert werden – in einem kompetitiven Marktumfeld ein bemerkenswertes Ergebnis. Es liegt über dem Wachstum der Vorjahre und bestätigt die erfolgreiche, gemeinsame Zielkundenbearbeitung mit rund 500 Partnerbanken. Mit AuM von über 500 Millionen Euro in der Vermögensverwaltung für Stiftungen zeigt sich exemplarisch die hervorragende vertriebliche Zusammenarbeit mit den Genossenschaftsbanken und das überzeugende zielgruppenspezifische Angebot.

In enger Zusammenarbeit mit den Partnerbanken legt die DZ PRIVATBANK ihren Schwerpunkt auf eine höhere Profitabilisierung des Geschäftsfelds. Hierzu werden im Rahmen der Vertriebsplanungen im engen Schulterschluss mit Unternehmen der DZ BANK Gruppe die vertrieblichen Aktivitäten ausgebaut und intensiviert. Mit der ethisch-nachhaltigen Vermögensverwaltung wird dem ganzheitlichen Anspruch weiter Rechnung getragen. Ergänzend arbeiten wir an der Erweiterung unserer Portfoliomanagement-Ansätze. Im Rahmen des eingeführten Beratungsqualität-Prozesses der Genossenschaftlichen FinanzGruppe stellt die DZ PRIVATBANK mit dem BVR und ausgewählten genossenschaftlichen Banken die Weichen für eine kundengerechte Ausbaustufe für Vermögende Betreuungskunden.

Kredit

Als Finanzierungsspezialist für Währungsfinanzierungen in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe ist die DZ PRIVATBANK fest etabliert. Mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Kredite in allen Währungen, die unter dem Produktnamen LuxCredit vertrieben werden, will die Bank gemeinsam mit den Genossenschaftsbanken diese Wettbewerbsposition weiter festigen. Das Kreditgeschäft steht 2017 weiter im Zeichen der Diversifizierung des Währungskreditbestandes. Damit dürfte der bislang hohe Anteil an Krediten in Schweizer Franken im sogenannten LuxCredit Geschäft weiter abnehmen. Das Neugeschäft im Schweizer Franken findet nach wie vor besonders in der Grenzgängerregion statt, wobei Kunden von dem anhaltend niedrigen Zinsumfeld profitieren dürften. Mit dem Rückgang bei Schweizer Franken Krediten rücken Finanzierungen in Euro und anderen Währungen stärker in den Vordergrund unserer Vertriebsaktivitäten. Variable Euro-Finanzierungen arrondieren erfolgreich die eigenen Produktangebote der Genossenschaftsbanken.

Wir erwarten eine weiter steigende Nachfrage nach flexiblen Finanzierungsvarianten zur Vor- und Zwischenfinanzierung, als Saisonkredit oder Euribor-Darlehen mit negativem Referenzzins. Durch die Kreditaufnahme in der jeweiligen Währung können künftige Währungseinkünfte, wie etwa bei Exporterlösen, bereits ab 10.000 Euro Gegenwert einfach, flexibel und mit dem Zinsniveau der Zielwährung kostengünstig gegen mögliche Währungsschwankungen abgesichert werden. Ein Angebot, das besonders Firmenkunden immer stärker überzeugt. Bei Privatkunden gilt die Flexibilität der kurzfristigen und variablen Produktvarianten im LuxCredit Geschäft, beispielsweise als variabler Baustein im Zusammenhang mit einer langfristigen Wohnbaufinanzierung, als stärkstes Nachfragemotiv und entsprechend wachstumstreibend. Sichere und einfache administrative Prozesse überzeugen unsere Verbundpartner, standardisierte Euro-Finanzierungen als Allgemein Verbraucherdarlehen über die DZ PRIVATBANK darzustellen.

Voraussetzung für den Markterfolg der Genossenschaftsbanken bei LuxCredit bleibt unser ständig verbessertes und ausgebautes Betreuungskonzept, das den Austausch vor Ort in den Genossenschaftsbanken sowie Schulungen und Trainings zu unseren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten umfasst. In 2017 sind vermehrt Schulungen in der Anwendung unserer LuxCredit Modellrechner in der Bankanwendung agree 21 verabredet. Strategiemeetings, Vertriebsmeetings, Trainings-on-the-Job sowie regelmäßige Telefon- und Mailkontakte bleiben wichtige Instrumente unserer Vertriebsunterstützung. Turnusmäßig informieren wir unsere Partnerbanken über verschiedene Medien zu Vertriebs- und Servicethemen. Die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung werden dabei erhebliche Vorteile für eine zielgerichtete und zeitnahe Kommunikation bieten. Unser Angebot an Webinaren, das bereits im letzten Jahr eine gute Beteiligung aufwies, wird in 2017 noch ausgebaut. Sie werden zu speziellen Produktthemen oder individuell für einzelne Genossenschaftsbanken konzipiert und umgesetzt.

LuxCredit Finanzierungen ergänzen mit einem geringen administrativen Aufwand kostengünstig und flexibel die Produktpalette der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Diesen Standard wollen wir weiterhin aufrechterhalten.

 

Fondsdienstleistungen

Die DZ PRIVATBANK will 2017 im Marktgeschäftsfeld Fondsdienstleistungen weiteres profitables Wachstum generieren und ihre starke Wettbewerbsposition festigen, die in den vergangenen Jahren mit umfassenden Fondsdienstleistungen und der im Markt anerkannten Fachexpertise bei den Unternehmen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe sowie bei Banken und unabhängigen Vermögensverwaltern ständig ausgebaut wurde. Die intensive Zusammenarbeit mit der Union Investment, der Investmentgesellschaft der DZ BANK-Gruppe, kommt beispielsweise in der umfassenden Wahrnehmung der Verwahrstellenfunktion zum Ausdruck und spiegelt sich auch in der Begleitung ihrer Wachstumsstrategie im Ausland wider.

Im Geschäft mit Fondsinitiatoren wie Banken, Vermögensverwaltern oder Family Offices plant die DZ PRIVATBANK gemeinsam mit ihren IPConcept Tochtergesellschaften in Luxemburg und der Schweiz, die Marktführerschaft in ihren deutschsprachigen Kernmärkten weiter auszubauen. Durch die ständige Optimierung der Prozesse, die moderne und leistungsfähige IT-Infrastruktur und die Kompetenz unserer Mitarbeiter werden maßgeschneiderte Leistungspakete entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Fondsverwaltung geboten. Sie müssen den vielfältigen, mitunter ganz unterschiedlichen Ansprüchen der Fondsinitiatoren gerecht werden, um ihnen signifikante Mehrwerte zu verschaffen und weiteres Wachstum zu generieren.

Auch 2017 liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Adaption neuer regulatorischer Rahmenbedingungen. Vor allem die Neufassung der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II), die auf eine Erhöhung der Markttransparenz und des Anlegerschutzes sowie auf die Harmonisierung der Aufsicht über Finanzdienstleistungsunternehmen in der EU abzielt, erfordert die Bindung umfangreicher Ressourcen.

Dank

Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement, mit dem sie maßgeblich zum Unternehmenserfolg und zur Erreichung der gemeinsamen Ziele im Jahr 2016 beigetragen haben. Unser großer Dank gilt zudem den Genossenschaftsbanken und unseren privaten wie institutionellen Kunden für ihr Vertrauen.

Luxemburg, 17. Februar 2017

Der Vorstand

 

Dr. Stefan Schwab               Ralf Bringmann               Richard Manger                Dr. Frank Müller
Vorsitzender