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Einzelerläuterungen

Bilanz

(Die Bilanzangaben beziehen sich jeweils auf den 31. Dezember jeden Jahres.)

AUFGLIEDERUNG DER FORDERUNGEN NACH RESTLAUFZEITEN

Die Aufteilung der Forderungen (mit Ausnahme der täglich fälligen) stellt sich nach Restlaufzeiten wie folgt dar:

  Bis 3 Monate Mehr als 3 Monate bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Summe
in Mio. Euro 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Andere Forderungen an Kreditinstitute 771 1.370 191 330 184 228 9 91 1.155 2.019
Forderungen an Kunden 4.424 4.456 219 306 356 440 136 104 5.135 5.306

Täglich fällige Forderungen an Kunden bestehen in Höhe von 340 Mio. Euro (2015: 367 Mio. Euro).

SCHULDVERSCHREIBUNGEN UND ANDERE FESTVERZINSLICHE WERTPAPIERE

Innerhalb des nächsten Jahres werden Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von 708 Mio. Euro (2015: 681 Mio. Euro) fällig. Die Bank hat unter Anwendung des Beibehaltungswahlrechts Wertberichtigungen in Höhe von 14 Mio. Euro (2015: 16,5 Mio. Euro) aufrechterhalten, deren Gründe nicht mehr bestehen. Die Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind in Höhe von 2.889 Mio. Euro (2015: 2.544 Mio. Euro) dem Umlaufvermögen zuzurechnen. 1.110 Mio. Euro (2015: 1.517 Mio. Euro) sind Bestandteil des Anlagevermögens. Sie enthalten zur Refinanzierung zugelassene Schuldtitel in Höhe von 3.438 Mio. Euro (2015: 3.611 Mio. Euro). Schuldverschreibungen sind in Höhe von Nominal 2.302 Mio. Euro (2015: 1.877 Mio. Euro) in einer Bewertungseinheit mit Hedge-Geschäften. Der Marktwert dieser Wertpapiere beläuft sich auf 2.411 Mio. Euro (2015: 1.990 Mio. Euro). Die entsprechenden Marktwerte der Hedge-Geschäften betragen -93 Mio. Euro (2015: -101 Mio. Euro).

PENSIONSGESCHÄFTE

Zum Bilanzstichtag waren Wertpapiere mit einem Marktwert von 376 Mio. Euro (2015: 344 Mio. Euro) im Rahmen von echten Pensionsgeschäften in Pension gegeben.

BÖRSENNOTIERTE UND NICHT BÖRSENNOTIERTE WERTPAPIERE

  Börsennotiert Nicht börsennotiert Summe
in Mio. Euro 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 3.927 3.974 72 87 3.999 4.061
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0 0 4 4 4 4
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 188 201 188 201
Summe 3.927 3.974 264 292 4.191 4.266

Am Bilanzstichtag sind Wertpapiere in Höhe von 311 Mio. Euro (2015: 194 Mio. Euro) als Sicherheit hinterlegt.

 

ANTEILE AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

Die Bank hält Anteile an einem verbundenen Kreditinstitut in Höhe von 177,5 Mio. Euro (2015: 198 Mio. Euro), an einem verbundenen Finanzinstitut in Höhe von 3 Mio. Euro (2015: 3 Mio. Euro) sowie an der sich in Liquidation befindlichen DZ PRIVATBANK Singapore Ltd. in Höhe von 7,3 Mio. Euro. Anteile an verbundenen Unternehmen mit mindestens 20 Prozent des Kapitals dieser Unternehmen hält die Bank an:

  Sitz Beteiligung in Prozent Buchwert Eigenkapital Letztes Jahresergebnis
in TEuro     2016 *) *)
DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG Zürich 100 177.500 162.729 181
DZ PRIVATBANK Singapore Ltd.  **) Singapur 100 7.267 7.267 -1.065
IPConcept (Luxemburg) S.A. Luxemburg 100 3.000 4.580 4.441

*) zum letzten festgestellten Jahresabschluss

**) Aktuell in Liquidation

Im Berichtsjahr wurde die Europäische Genossenschaftsbank S.A. mit der DZ PRIVATBANK S.A. verschmolzen. Die Effekte der Verschmelzung (andere Gewinnrücklagen in Höhe von 1,4 Mio. Euro und Sammelwertberichtigungen in Höhe von 0,1 Mio. Euro) sind den anderen Gewinnrücklagen respektive der Sammelwertberichtigungen erfolgsneutral zugeführt worden.

SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

in Mio. Euro 31.12.2016 31.12.2015
Steuerforderungen 20 13
Andere Forderungen 29 25
Gezahlte Optionsprämien 0 71

 

Die anderen Forderungen umfassen hauptsächlich Provisionsansprüche.

 

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 95,4 Mio. Euro betrifft im Wesentlichen abgegrenzte Zinsen in Höhe von 58,7 Mio. Euro sowie Devisenabgrenzungen mit 25,6 Mio. Euro und Upfront Payments mit 11 Mio. Euro. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 151,1 Mio. Euro betrifft im Wesentlichen mit 54,8 Mio. Euro abgegrenzte Zinsen sowie den Devisenausgleichsposten mit 44,6 Mio. Euro, Upfront Payments mit 21,9 Mio. Euro und Disagien mit 26,8 Mio. Euro.

 

FINANZANLAGEVERMÖGEN

Die Entwicklung der Finanzanlagen im Jahresverlauf kann folgendermaßen wiedergegeben werden:

  Anteile an verbundenen Unternehmen Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Finanzanlagevermögen gesamt
in Mio. Euro 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Bruttowert am 1. Januar 244 244 1.518 1.693 1.762 1.937
Zugänge 0 0 8 0 8 0
Abgänge 11 0 413 176 424 176
Devisenkursanpassungen 0 0 1 1 1 1
Bruttowert am 31. Dezember 233 244 1.114 1.518 1.347 1.762
Kumulierte Wertberichtigungen am 1. Januar 45 43 0 0 45 43
Zugänge 0 0 4 1 4 1
Nettowert am 31. Dezember 188 201 1.110 1.517 1.298 1.718

 

SACHANLAGEN

Die Entwicklung der Sachanlagen im Jahresverlauf kann folgendermaßen wiedergegeben werden:

  Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung Sachanlagen gesamt
in Mio. Euro 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Bruttowert am 1. Januar 83 83 51 52 134 135
Zugänge 0 0 3 2 3 2
Abgänge 0 0 12 3 12 3
Bruttowert am 31. Dezember 83 83 42 51 125 134
Kumulierte Wertberichtigungen 43 42 35 44 78 86
Nettowert am 31. Dezember 40 41 7 7 47 48

 

Auf den von der Bank betrieblich selbst genutzten Teil an Grundstücken und Gebäuden entfallen 37 Mio. Euro.

 

IMMATERIELLE ANLAGEWERTE

Die Entwicklung der immateriellen Anlagewerte im Jahresverlauf kann folgendermaßen wiedergegeben werden:

  Entgeltlich erworbene Kundenstämme Software / Lizenzen Immaterielle Anlagewerte gesamt
in Mio. Euro 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Bruttowert am 1. Januar 39 37 44 41 83 78
Zugänge 0 2 2 3 2 5
Abgänge 0 0 3 0 3 0
Bruttowert am 31. Dezember 39 39 43 44 82 83
Kumulierte Zuführung zu Wertberichtigungen 36 35 39 36 75 71
Nettowert am 31. Dezember 3 4 4 8 7 12

 

Der Bruttowert der Kundenstämme zum 1. Januar 2016 betrifft Privatkundenportfolios, die 2011, 2012 und 2013 erworben wurden. Die aktivierten Kundenstämme werden über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Der in der Spalte Software/Lizenzen angebene Nettobuchwert betrifft mit 2 Mio. Euro Software und 2 Mio. Euro Lizenzen.

 

 FORDERUNGEN UND VERBINDLICHKEITEN AN/GEGENÜBER VERBUNDENE(N) UNTERNEHMEN SOWIE NACHRANGIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

  verbundene Unternehmen
in Mio. Euro 2016 2015
Aktiva 568 1.315
     Forderungen an Kreditinstitute 401 1.198
     Forderungen an Kunden 27 5
     Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 140 41
     Sonstige Vermögensgegenstände 0 71
Passiva 227 1.104
     Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 177 949
     Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 50 155

 

Zum Bilanzstichtag befanden sich keine nachrangigen Vermögensgegenstände im Bestand.

 

AKTIVA UND PASSIVA IN FREMDWÄHRUNG

Der Gegenwert der in Fremdwährung bestehenden Bilanzpositionen beträgt:

in Mio. Euro 2016 2015
Aktiva 7.687 7.237
Passiva 6.863 7.153

 

Den offenen Währungspositionen in der Bilanz stehen entsprechende außerbilanzielle Währungsgeschäfte gegenüber.

 

KUMULIERTE ABGRENZUNG DER AGIEN UND DISAGIEN

Die seit dem Anschaffungstag kumulierten Abgrenzungen der Agien bzw. Disagien bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens belaufen sich auf 11,9 Mio. Euro bzw. –1,1 Mio. Euro (2015: 9,2 Mio. Euro bzw. –3,1 Mio. Euro).

 

AUFGLIEDERUNG DER VERBINDLICHKEITEN NACH RESTLAUFZEITEN

Die Aufteilung der Verbindlichkeiten (mit Ausnahme der täglich fälligen) stellt sich nach Restlaufzeiten wie folgt dar:

  bis 3 Monate Mehr als 3 Monate bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Summe
in Mio. Euro 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.564 1.713 322 507 9 10 0 5 1.895 2.235
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 874 715 120 95 3 24 10 10 1.007 844
Begebene Schuldverschreibungen 0 0 842 164 693 1.328 314 71 1.849 1.563
Andere verbriefte Verbindlichkeiten 2.122 1.773 428 204 0 0 0 0 2.550 1.977

 

Die anderen verbrieften Verbindlichkeiten betreffen u. a. das ECP-Programm. Das Volumen ist im Berichtsjahr marktbedingt leicht angestiegen.

 

SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN

Zusammensetzung nach den wichtigsten Posten:

in Mio. Euro 31.12.2016 31.12.2015
Bevorrechtigte Verbindlichkeiten 4 2
Einlösungsverbindlichkeiten 8 15
Sonstige Verbindlichkeiten 11 13

 

Die Einlösungsverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen fällige Fondskupons. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen u. a. auf offene Provisionszahlungen (0,8 Mio. Euro), zu begleichende Verwaltungsaufwendungen (2,5 Mio. Euro) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Pensionsfonds (5,7 Mio. Euro).

 

NACHRANGIGE VERBINDLICHKEITEN

Die Bank weist zum Bilanzstichtag nachrangige Fremdmittel in Höhe von 15 Mio. Euro aus. Im Geschäftsjahr entstanden hierfür Zinsaufwendungen in Höhe von 916 TEuro. Die nachrangige Inhaberschuldverschreibung ist mit 7,5 Mio. Euro dem Ergänzungskapital zugerechnet.

in TEuro Betrag Zinssatz Fälligkeit
Inhaberschuldverschreibung 15.000 6,1 05.07.2019

 

SAMMELWERTBERICHTIGUNG

Die steuerlich zulässigen Sammelwertberichtigungen in Höhe von 43,9 Mio. Euro (2015: 11,7 Mio. Euro) sind aktivisch verrechnet. Es wurde im Berichtsjahr ein Betrag von 32,2 Mio. Euro zugeführt.

 

FONDS FÜR ALLGEMEINE BANKRISIKEN

Der Fonds für allgemeine Bankrisiken ist mit 112,8 Mio. Euro (2015: 111 Mio. Euro) dotiert. Es wurden im Berichsjahr ein Betrag von 1,8 Mio. Euro zugeführt.

 

GEZEICHNETES KAPITAL

Das gezeichnete Kapital beträgt 116,6 Mio. Euro. Das Kapital ist in 18.281.925 Namensaktien von Typ A und in 4.482.688 Namensaktien von Typ B (jeweils ohne Nennwert) eingeteilt, die voll eingezahlt sind.

 

RÜCKLAGEN

Die gesetzliche Rücklage beläuft sich auf 11,7 Mio. Euro. Gemäß Artikel 72 des Gesetzes vom 10. August 1915 sind der Rücklage vorab fünf Prozent des Jahresgewinnes zuzuweisen, bis sie zehn Prozent des gezeichneten Kapitals erreicht hat. Die gesetzliche Rücklage darf nicht ausgeschüttet werden. Andere Rücklagen belaufen sich nach der erfolgsneutralen Zuführung aus der Verschmelzung mit der Europäischen Genossenschaftsbank S.A. auf 74,1 Mio. Euro und sind mit 56,6 Mio. Euro zum Zwecke der Anrechnung der Vermögenssteuer gebunden.

 

LUXEMBURGER ABWICKLUNGSFONDS, EINLAGENSICHERUNG SOWIE ANLEGERENTSCHÄDIGUNG

Mit dem Gesetz vom 18. Dezember 2015 zur Umsetzung der BRRD (Bank Recovery and Resolution Directive) in Luxemburger Recht wurde ebenfalls die Richtlinie 2014/49/EU über die Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungssysteme umgesetzt. Gemäß Artikel 154 dieses Gesetzes wurde der Einlagensicherungsfonds Luxemburg (Fonds de garantie des dépôts Luxembourg, FGDL) gegründet. Gemäß Artikel 156 desselben Gesetzes wurde auch das Anlegerentschädigungssystem Luxemburg (Système d’indemnisation des investisseurs Luxembourg, SIIL) geschaffen.

Die Einlagen sind bis zu einem Betrag von 100.000 Euro, die Depotwerte bis zu einem Betrag von 20.000 Euro gesichert. Das Gesetz sieht jedoch vor, dass Einlagen, die aus bestimmten Transaktionen resultieren oder bestimmten sozialen oder anderen Zwecken dienen, für die Dauer von zwölf Monaten nach Geldzugang über den Betrag von 100.000 Euro hinaus abgedeckt sind.

Im Jahr 2016 ist die DZ PRIVATBANK S.A. sowohl dem FGDL (März 2016) als auch dem SIIL (August 2016) beigetreten. Beim Eintritt eines Sicherungsfalles ist für jedes Mitglied des SIIL (ex-post Verfahren) eine jährliche Jahresverpflichtung auf 5 Prozent der Eigenmittel begrenzt.

Gemäß Artikel 105 des oben genannten Gesetzes wurde der Luxemburger Abwicklungsfonds (Fonds de résolution Luxembourg, FRL) eingeführt. Die DZ PRIVATBANK S.A.  zahlte im Berichtsjahr eine Bankenabgabe von 2,3 Mio. Euro. Für diese Zwecke wurde die Rückstellung für die AGDL in entsprechender Höhe verwendet. Die DZ PRIVATBANK S.A. nutzte die Möglichkeit, 15 Prozent (0,3 Mio. Euro) der Bankenabgabe als "Irrevocable Payment Commitments (IPC)" zu hinterlegen. Die Ausübung der Option führt dazu, dass lediglich 85 Prozent der Bankenabgabe GuV-wirksam sind.

Die DZ PRIVATBANK S.A. ist darüber hinaus im Rahmen einer freiwilligen Einlagensicherung Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in Deutschland und damit auch Mitglied der Sicherungseinrichtung des BVR. Die Niederlassungen der DZ PRIVATBANK S.A. in Deutschland sind rechtlich unselbständig und über die Mitgliedschaft der DZ PRIVATBANK S.A. in der gesetzlichen Einlagensicherung in Luxemburg und der freiwilligen Einlagensicherung des BVR. Zur Deckung von Bürgschafts- oder Garantieverpflichtungen, die der BVR zulasten des Garantieverbundes übernimmt, hat die DZ PRIVATBANK S.A. gemäß dem Statut der Sicherungseinrichtung eine Garantieverpflichtung in Höhe von 4,8 Mio. Euro übernommen.

 

Ausserbilanzielle Posten

(Die Angaben beziehen sich jeweils auf den 31. Dezember jedes Jahres.)

EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Es bestehen folgende Eventualverbindlichkeiten:

in Mio. Euro 2016 2015
Garantien und andere Kreditsubstitute 45 45

 

Es bestanden zum 31. Dezember 2016 Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 11,0 Mio. Euro gegenüber verbundenen Unternehmen (2015: 11,0 Mio. Euro).

 

KREDITRISIKEN

Es bestehen folgende Kreditrisiken:

in Mio. Euro 2016 2015
Feste Kreditzusagen 28 26
davon: Terminkäufe von Vermögenswerten 5 3

 

Es bestanden zum Bilanzstichtag keine festen Kreditzusagen.

 

LAUFENDE TERMINGESCHÄFTE (NACH RESTLAUFZEITEN)

Devisenkursgebundene Geschäfte (Nominale)

  Bis 3 Monate Mehr als 3 Monate bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Summe
in Mio. Euro 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Devisentermingeschäfte auf organisierten Märkten (Futures/Optionen) 773 836 0 0 0 0 0 0 773 836
Devisentermingeschäfte OTC
(Swaps/Outrights)

14.057

21.302

2.799

4.421

33

58

0

0

16.889

25.781
Zins- und Währungsswaps 0 240 322 374 733 941 0 102 1.055 1.657
Nicht valutierte Kassageschäfte 406 483 0 0 0 0 0 0 406 483

 

Hierin enthalten sind Geschäfte mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.178 Mio. Euro (2015: 4.685 Mio. Euro).

 

Zinssatzgebundene Geschäfte (Nominale)

  Bis 3 Monate Mehr als 3 Monate bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Summe
in Mio. Euro 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Interest-Rate-Swaps 288 203 538 553 2.877 2.870 1.267 995 4.970 4.621
Zins-Futures 7.662 6.785 703 222.639 1.352 714 0 0 9.717 230.138
Optionen auf organisierten Märkten 1.402 123 87 0 0 0 0 0 1.489 123
Zinsbegrenzungsvereinbarungen (Caps) 3 104 0 0 0 0 0 0 3 104

 

Die zinssatzgebundenen Geschäfte, die nicht in direkter Hedge-Beziehung stehen, enthalten offene Positionen in Höhe von 70 Mio. Euro (2015: 60 Mio. Euro). 709 Mio. Euro (2015: 650 Mio. Euro) betreffen Geschäfte mit verbundenen Unternehmen.

Geschäfte, die an andere Marktkurse gebunden sind (Nominale)

  Bis 3 Monate Mehr als 3 Monate bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Summe
in Mio. Euro 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Futures auf nicht festverzinsliche Wertpapiere 12 7 0 5 2 3 0 0 14 15
Optionen auf nicht festverzinsliche Wertpapiere 2.243 1.165 677 400 322 135 0 0 3.242 1.700

Diese Geschäfte wurden ausschließlich mit anderen Unternehmen abgeschlossen.
 

DIENSTLEISTUNGEN FÜR VERWALTUNG UND VERTRETUNG

Die Bank erbringt gegenüber Dritten folgende Dienstleistungen für Verwaltung und Vertretung:

  • Vermögensberatung oder -verwaltung
  • Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren
  • Vermietung von Schließfächern
  • Treuhändertätigkeit
  • Zahlstellenfunktion
  • Depotbankfunktion
  • Dienstleistungen für Kreditgenossenschaften
  • Geschäftsbesorgung

Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen:

in TEuro    
Betriebliche Aufwendungen 2016 2015
Zuführung Rückstellungen für Risiken aus dem Verwahrstellengeschäft* 10.000 0
Zuschuss an Tochterunternehmen 2.485 0
Periodenfremde Aufwendungen 2.442 1.465
Zuführung Rückstellungen Anlegerschutz (SIIL) 2.400 0
Zuführung Rückstellungen für Schließungskosten von Tochterunternehmen 800 0
Zuführung Rückstellungen Privatkundenbereich 120 0
Zuführung Rückstellungen Personalbereich 100 8
Zuführung Rückstellungen Risiken aus dem operativen Bankgeschäft 76 7.100
Sonstige Aufwendungen 306 1.229
Summe 18.729 11.268

* Die Bank hat von der steuerlichen Möglichkeit Gebrauch gemacht, im Berichtsjahr 0,1 Promille des verwahrten Fondsvolumens in Höhe von 99.532 Mio. Euro als Rückstellung für latente Risiken zu bilden.

Sonstige betriebliche Erträge:

in TEuro    
Betriebliche Erträge 2016 2015
Auflösung von Rückstellungen 4.355 1.845
Erstattung Versicherung Lohnfortzahlung 1.054 1.353
Periodenfremde Erträge 1.896 3.406
Mieterträge 902 865
Sonstige Erträge 512 1.332
Summe 8.719 8.801

 

Personal und Organe

DURCHSCHNITTLICHER PERSONALBESTAND

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Bank im Durchschnitt:

Gruppe 2016 2015
Vorstände, Generalbevollmächtigte, Directeurs und Directeurs-Adjoints 47 46
Leitende Angestellte 67 62
Angestellte 795 751
Summe 909 859

 

BEZÜGE, PENSIONSVERPFLICHTUNGEN UND KREDITE AN ORGANE DER BANK


Gruppe
Vorstände, Generalbevollmächtigte,
Directeurs und Directeurs-Adjoints

Aufsichtsrat
in TEuro 2016 2015 2016 2015
Bezüge 7.385 8.255 277 284
Aufwendungen für die Altersvorsorge 985 1.261 0 0
Kredite, Garantien 1.363 791 786 800

 

Die Kredite und Garantien betreffen kurzfristige Kredite sowie Lombardkredite und Mietgarantien.

Sonstiges

AUFTEILUNG DER ERTRÄGE NACH GEOGRAFISCHEN MÄRKTEN

  Luxemburg Deutschland Restliches Europa Sonstige Länder Summe
in Mio. Euro 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Zinsen und ähnliche Erträge 12 12 221 216 51 50 19 18 303 296
Provisionserträge 106 109 47 50 4 3 3 4 160 166
Sonstige betriebliche Erträge 7 7 2 2 0 0 0 0 9 9
Summe 125 128 270 268 55 53 22 22 472 471

 

HONORARE AN DEN ABSCHLUSSPRÜFER

Die für das Geschäftsjahr 2016 im Aufwand erfassten Honorare für den Abschlussprüfer Ernst & Young setzen sich im Einzelnen aus Gebühren für die Abschlussprüfung in Höhe von 444 TEuro und sonstigen Prüfungsleistungen in Höhe von 98 TEuro zusammen (alle Beträge ohne Mehrwertsteuer).

 

SONSTIGE HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Für ihre Tochtergesellschaft DZ PRIVATBANK Singapore Ltd. hat die Bank eine unbefristete, unwiderrufliche und unbegrenzte Garantie zu Gunsten der Monetary Authority of Singapore zur Erfüllung jeglicher vertraglicher Verpflichtungen und zur Gewährleistung einer angemessenen Liquidität unterzeichnet. Diese Garantie erlischt mit Vollzug der Liquidation.

Die betriebliche Altersversorgung der Bank wird durch den GENO-Pensionsfonds Assep sichergestellt. Zum 31.12.2016 beträgt das Planvermögen des Fonds betreffend die Mitarbeiter der Bank 68,3 Mio. EUR. Die Bank hat sich verpflichtet, jederzeit die Zahlungsfähigkeit und Finanzierung sowie die Bedeckung der Gesamtheit der versicherungsmathematischen Rückstellungen durch Zuführung zusätzlicher Mittel sicherzustellen.

Die in der Bilanz der Bank ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen Pensionszusagen gegenüber Mitarbeitern der Niederlassung Düsseldorf in Höhe von 1,9 Mio. EUR, der Bildung einer Rückstellung von 3 Mio. EUR für Verpflichtungen aus zukünftigen Pensionsansprüchen sowie von der Bank übernommene pauschale Einkommensteuern in Höhe von 1,1 Mio. EUR.

Aus Mietverpflichtungen, entsprechend den Restlaufzeiten der Mietverträge, resultieren zukünftige Aufwendungen in Höhe von 30,6 Mio. Euro.

 

ORGANSCHAFT

Seit dem 1. Januar 2007 besteht eine ertragsteuerliche Organschaft zwischen der Bank als Organträger und der IPConcept (Luxemburg) S.A. als Organgesellschaft. Im Berichtsjahr ist die Europäische Genossenschaftsbank S.A. aufgrund der Verschmelzung mit der DZ PRIVATBANK S.A. aus dem Organkreis ausgeschieden.
 

Analyse der Primärfinanzinstrumente

Die folgende Tabelle gliedert die primären Finanzinstrumente der Bank des Nichthandelsbestand sowie nach Bilanzpositionen und Restlaufzeiten per 31. Dezember 2016. Primärfinanzinstrumente, die dem Handelsbestand zugeordnet wurden, existieren nicht.

Instrumentenklassen (finanzielle Aktivposten)

  Primärfinanzinstrumente des Nichthandelsbestandes (Gliederung nach Restlaufzeit)  
Buchwert in Mio. Euro Bis 3 Monate   Mehr als 3 Monate bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Ohne Endfälligkeit Summe
Kasse, Guthaben Zentralnotenbank und Postscheckämter 1.944   - - - - 1.944
Forderungen an Kreditinstitute 3.721   191 184 9 - 4.105
Forderungen an Nichtbanken 4.764   219 356 136 - 5.475
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 259   449 2.426 865 - 3.999
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere -   - - - 4 4
Summe Finanzaktiva             15.527
Andere Aktiva             387
Summe Aktiva             15.914

Erläuterung: Bei den angegebenen Werten handelt es sich um Nettozahlen, d. h., Wertberichtigungen wurden bereits subtrahiert.
 

Instrumentenklassen (finanzielle Passivposten)

  Primärfinanzinstrumente des Nichthandelsbestand (Gliederung nach Restlaufzeit)  
Buchwert in Mio. Euro Bis 3 Monate Mehr als 3 Monate bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Ohne Endfälligkeit Summe
Verbindlichkeiten Kreditinstitute 1.709 322 9 - - 2.040
Verbindlichkeiten Nichtbanken 8.306 120 3 10 - 8.439
Verbriefte Verbindlichkeiten
- Schuldverschreibungen

-

842

693

314

-

1.849
- Andere 2.122 428 - - - 2.550
Nachrangige Verbindlichkeiten - - 15 - - 15
sonstige Verbindlichkeiten 23 - - - - 23
Summe Finanzpassiva           14.916
Andere Passiva           998
Summe Passiva           15.914

 

Analyse der derivativen Finanzinstrumente

Einen Überblick über die derivativen Finanzinstrumente der Bank geben die folgenden Tabellen. Die Geschäfte werden dabei nach den diversen Grundgeschäften (Underlying) und Restlaufzeiten zum 31. Dezember 2016 unterteilt. Die Einstufung nach Aktiv- oder Passivgeschäft bei den derivativen Instrumenten erfolgt in Abhängigkeit davon, ob das Geschäft einen positiven oder negativen Marktwert aufweist. Ein positiver Marktwert entspricht den Aufwendungen, welche die Bank für einen Neuabschluss eines Ersatzgeschäftes tragen müsste, falls der Kontrahent ausfallen würde. Optionen werden nach ihrer Optionsfälligkeit klassifiziert.

DERIVATIVE INSTRUMENTE DES NICHTHANDELSBESTANDES

  Nominale Bis 3 Monate Mehr als 3 Monate bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Summe
Nominale in Mio. Euro   Aktiva Passiva Aktiva Passiva Aktiva Passiva Aktiva Passiva Aktiva Passiva
Instrumentenklassen                      
Zinsen - OTC                      
Swaps 4.971 11 277 171 367 575 2.302 482 786 1.239 3.732
Caps / Floors 6 - - 0 - 2 3 - 1 2 4
Zinsen - börsengehandelt                      
Futures 10 - - - - - 10 - - - 10
Devisen / Edelmetalle - OTC                      
Forwards 11.001 5.044 4.646 641 639 16 15 - - 5.701 5.300
Swaps (FX/CCS) 7.044 2.347 2.063 1.259 627 93 655 - - 3.699 3.345
Summe                   10.641 12.391

 

DERIVATIVE INSTRUMENTE DES HANDELSBESTANDES (MARKTWERT IN MIO. EURO)

Zum Stichtag 31. Dezember 2016 befanden sich keine derivativen Geschäfte im Handelsbestand.

 

DERIVATIVE INSTRUMENTE Nichthandelsbestand

Instrument in Mio. Euro Marktwert gesamt Abgegrenzte Zinsen Marktwert bereinigt
Swaps - Cross-Currency -110 1 -111
Devisen-Forwards 2 - 2
Swaps - Devisen 98 - 98
Swaps - Zins -204 -44 -160
Summe -214 -43 -171

 

Analyse des Kreditrisikos aus derivativen Finanzinstrumenten

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über das Kreditrisiko, welches aus derivativen Instrumenten resultiert. Neben dem aktuellen Marktwert erstreckt sich das Kreditrisiko auch auf die potenziellen Marktwerte, die aus zukünftigen Marktpreisbewegungen heraus entstehen können.

KREDITRISIKO FÜR DERIVATIVE INSTRUMENTE

(unter Anwendung der Marktrisikomethode)

Art des Derivates
in Mio. Euro

Nominale (1)
Aktueller
Marktwert (2)
Potenzieller künftiger
Marktwert (3)
Rückstellungen
(4)
Globaler Marktwert
(5) = (2) + (3) - (4)
Sicherheiten
(6)
Nettorisikomanagement
(7) = (5) - (6)
Zinsswaps 4.347 10 30 - 40 - 40
Bonds-Futures 10 - - - - - -
Devisenswaps / CCS / Forwards 15.853 246 187 - 433 - 433
Caps / Floors / Swaptions 4 - - - - - -
Gesamt             473

 

Bei dem hier ermittelten Kreditrisiko werden konzerninterne Geschäfte nicht berücksichtigt.

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